Beiträge und Studien

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Annegret Winter: Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie bedroht historische Mühlenstandorte

12. Mai 2008   


Mühlen sind bedeutend für die Geschichte ihres Ortes. Einige der Mühlen entwickelten sich zu größeren Produktionsstätten und sind deshalb auch wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung von Städten.Jedes Jahr am Pfingstmontag wird bundesweit der Deutsche Mühlentag begangen. Nachdem zahllose  Wind- und Wassermühlen meist durch privates Engangement erhalten wurden und ein charakteristisches Element vieler Landschaften bilden, droht letzteren nun Gefahr durch eine neue Verordnung zum Hochwasserschutz...


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Thomas Dempwolf: Die biologische Kläranlage auf dem Rangierbahnhof Wustermark

30. Apr 2008   

Auf der schwarzen Schlacke der Tropfkörper wächst ein Teppich aus Blumen mit zarten weißen Blüten, drum herum Wildwuchs, hohes Gras und Büsche. Stillgelegt und doch erhalten, die biologische Kläranlage auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Wustermark/Brandenburg. Wie die meisten Anlagen dieses Industriebahnhofs steht das aus der Frühzeit der Klärtechnik (Bauzeit 1912-1918) stammende Klärwerk unter Denkmalschutz. Doch genau wie bei den anderen geschützten Objekten schreitet der Verfall Jahr um Jahr weiter voran...

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Sven Bardua: Viel Aufwand im Untergrund der Landeshauptstadt Schwerin

30. Apr 2008   


Es stinkt und ist ekelig. Doch wir alle produzieren Abwasser mit einer Vielzahl von Rückständen, das in unserem Interesse systematisch entsorgt werden muss...

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Daun/Gerolstein: „Schläfer“ in der Eifel ‑ Symposium zum Lava-Abbau und Landschaftsschutz

21. Jan 2008   

Seit einiger Zeit nimmt der Lava-Abbau in der Vulkaneifel deutlich zu: immer grössere Maschinen beschleunigen die Abbaudynamik erheblich. Offensichtlich sind die Folgen für die Landschaft: grossflächige Abbauareale nagen an vielen Vulkanen und verändern tiefgreifend  das Landschaftsbild. Landschaftsprägende Vulkan-Kegel, Bezugspunkte vieler Generationen, mutieren zu regelrechten Löchern, zu Halden und Abraumarealen. Diese Entwicklung beunruhigt viele Bürger, deren unmittelbares Lebensumfeld  gravierend verändert wird. Rohstoffsicherung und Arbeitsplätze aber sind die wiederkehrenden Argumente für den weiteren Abbau der Lava...

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310 Meter unter dem Rhein. Eine Schicht in der Erzgrube "Gute Hoffnung"

18. Jan 2008   


von Max Greiff

Dies ist eine Ergänzung zum Beitrag "Das historische Foto: Die Blei-Zink-Erzgrube „Gute Hoffnung / Prinzenstein“ bei St. Goar am Rhein" von Jörg Kahl in der industrie-kultur, Heft 4/2006, S. 38-39

Zum Inhaltsverzeichnis des Heftes 4/2006 hier

 

"Unsere a­lte Mutter Erde, der fünftgrösste Planet in unserem
Sonnensystem, ein Stern unter 100 Trillionen anderer, birgt neben
vielem Unbekannten in ihrem Inneren die verschiedensten Minerale;
Halbedel- und Edelsteine, sowie Erze. Ganze Industrien stehen auf
diesen Rohstoffbasen und der Mensch versteht es schon seit
Jahrtausenden, diese für die verschiedensten Zwecke dienstbar zu
machen..."

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Denkmale des saarländischen Steinkohlenbergbaus – Integriertes Handlungskonzept

18. Nov 2007   


Axel Böcker, Saarbrücken


Der Bergbau auf Steinkohlen kann für das Saarland in mehrfacher Hinsicht als der wohl bedeutendste Industriezweig im 19. und 20. Jahrhundert gelten. Die Ausbeutung der Kohlevorkommen war seit Mitte des 19. Jahrhunderts Ausgangspunkt der Entwicklung der Saargegend zum verdichteten Industriegebiet. In dieser Zeit wurden die wesentlichen wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen für das spätere Saarland festgesetzt. Im 20. Jahrhundert wurde das Saarland von 1918–1935 und 1945–1957 administrativ von Deutschland getrennt. Der Bergbau und weite Teile der Eisen- und Stahlindustrie wurden in dieser Zeit von Frankreich verwaltet. Somit ergibt sich für die Kulturdenkmale des Bergbaus im Saarland über die sozial- und industriepolitische Bedeutung hinaus eine deutlich erkennbare allgemein-politische und -historische Bedeutungsebene.

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Clubkultur als Clubwirtschaft - das Beispiel Berlin

21. Mai 2007   

Berlin ist Anziehungspunkt und Schmelztiegel, ein Eldorado für Abenteurer und Jugendliche, gerade in Sachen Musik. Man improvisiert, arbeitet zusammen, tauscht sich aus, gründet Firmen und öffnet immer neue Clubs. In diese Kultur der Hauptstadt und ehemaligen Industrie-Metropole hat sich Sabine Vogt begeben. In ihrer Dissertation geht es um die Metamorphose von urbanen Industriekulturen in selbstverwalteten Kulturindustrien. Mit vielfältigen Perspektivwechseln zwischen der Rezeption und der Produktion von Popmusik macht die Autorin dem Leser klar, dass gerade diejenigen, die in postmodernen Idyllen und Alternativnischen unangepasst sein wollen, mit ihrer auf Musik bezogenen Lebensplanung zur erweiterten Reproduktion kapitalistischer Mentalitäten beitragen.

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Moderne Zementindustrie: Energiebedarf seit 1950 mehr als halbiert

21. Mai 2007   

Die Zementindustrie selbst ist in der industrie-kultur Heft 3/05 mit dem Schwerpunktthema „Zement & Beton“ – trotz der Fülle des übrigen Angebotes! - etwas zu kurz gekommen. Deshalb erscheint hier ein Bericht vom März 1996 über die Entwicklungen in der deutschen Zementindustrie. Vieles davon ist unverändert aktuell. Der Trend zu einer energie- und rohstoffsparenden Produktion hat sich angesichts der Krise in der Bauwirtschaft und Zementindustrie noch verschärft.

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Luftschiffhalle Güstrow-Suckow - die große Unbekannte

21. Mai 2007   

In Deutschland gibt es mehrere umgebaute, ehemalige und etwa 90 Jahre alte Luftschiffhallen, unter anderem im sächsischen Wilthen, in Darmstadt, in Varel (Ammerland) und in Auggen (Schwarzwald). Diese Hallen sind aber alle aus Metall, die Halle im Dorf Suckow b. Güstrow ist eine gewaltige Holzkonstruktion.

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Die Speicherstadt in Hamburg

21. Mai 2007   

Die Speicherstadt ist der größte Lagerhauskomplex der Welt, dessen einheitlich neugotisches Backsteinensemble - verziert mit zahllosen Türmen, Zinnen, Staffelgiebeln und Kupferdächern sowie Keramik und Glasursteinen - seit über hundert Jahren eine der markantesten Ansichten der Hansestadt bietet.

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